Was ist eine Lippendichtung und wofür benötigt man dieses Dichtungsprofil?

Dichtungsprofil Lippendichtung: geniale Erfindung für dichte Fenster und Türen

Die Lippendichtung soll die ungewollte Übertragung von Feuchtigkeit oder Zugluft zwischen Außen- und Innenbereich verhindern und wurde in den 1980er Jahren entwickelt. Sie kommt in Fenstern und Türen zum Einsatz, wird aber aufgrund ihrer speziellen Geometrie hauptsächlich als Türdichtung verwendet. Ferner kann man auch gut bei Vakuumprozessen nutzen. Eine zeitgemäße Lippendichtung besteht aus hochwertigem, thermoplastischem Material mit ozon- und witterungsbeständigen Eigenschaften. Durch ein spezielles Vulkanisationsverfahren ist der Werkstoff, in der Regel handelt es sich um Elastomere, nahezu wartungsfrei und damit auch nachhaltig. Die besonders geformten Dichtungen sind frei von schädlichen Chemikalien, vertragen alle wasserlöslichen Lacke und lassen sich komplett recyceln.

Türdichtung und Fensterdichtung: kleine Helfer mit großem Nutzen

Ob Neubau, Sanierung oder Renovierung, eine Dichtung an Haustür oder Fenstern muss elastisch und gleichzeitig extrem robust sein. Lippendichtungen sind vielseitig. Sie können sie in Fenster oder Türen aus Holz, Kunststoff und Aluminium einbauen. Sie erhalten sie in vielen verschiedenen Ausführungen, immer an die Bauart der Fenster und Türen angepasst. Leider verhärten auch die hochwertigsten Dichtungen mit der Zeit durch Witterungseinflüsse. Es entstehen Risse, sodass die Abdichtung nicht mehr gewährleistet ist. Eine solche Fensterdichtung müssen Sie austauschen. Begutachten Sie daher regelmäßig die Dichtungen in Ihrem Haus.

Aufgaben und Varianten von Türdichtungen

Die Anschlagdichtung wird hauptsächlich in Flügeln oder Blendrahmen am Anschlag des Fensters montiert. Sie schließt den natürlichen Spalt zwischen Fensterrahmen und Fensterflügel, so dass keine kalte Außenluft nach innen gelangt. Gleichzeitig verhindert sie das Entweichen von warmer Luft nach draußen. Die Anschlagdichtung erhöht auch den Lärmschutz und sorgt damit für mehr Gesundheit und mehr Wohnqualität. Neben der Anschlagdichtung ist die Schwellendichtung für Haustüren verbreitet. Sie dichtet Türflügel und Bodenkante ab. Meist kommt die Schwellendichtung dort zum Einsatz, wo ein Höhenunterschied zwischen Hausflur und dem Boden im Außenbereich besteht.

Tipps zum Einbau

Damit ein Fenster wirklich dicht wird, reicht Meterware alleine nicht aus. Entweder verwenden Sie einen in den Ecken geschlossenen Rahmen oder nutzen vier spezielle Dichtungsecken, die zuerst in den Rahmen gedrückt werden. Dazwischen können Sie dann problemlos Meterware anbringen. Üben Sie weder Druck noch Zug auf das Profil aus und geben Sie bei Meterware an jedem Ende drei bis fünf Millimeter zum Fenstermaß hinzu.