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Was ist eine Nut? Nutbreite und Nuttiefe bei Dichtungen einfach erklärt

Merkmale von Dichtungen: Nutbreite, Nuttiefe und der Dichtungsfuß

Bei der Sanierung eines Gebäudes gerät bald auch die ein oder andere Fensterdichtung ins Blickfeld des Handwerkers. Denn das Gummi verschleißt mit der Zeit. Dann müssen aber nicht unbedingt die Fenster komplett ausgetauscht werden, denn eine Dichtung lässt sich auch ersetzen. Das gilt selbstredend auch für eine Türdichtung, die ihre Funktion nicht mehr erfüllt.

Aber schon im alltäglichen Gebrauch kann es zu Auffälligkeiten kommen. Wenn eine Türe zu klappern beginnt oder Geräusche aus einem angrenzenden Raum hörbar werden, kann das Material allzu sehr gelitten haben. Dann sollten Sie die Stahlzargendichtung der Türe gegen ein Ersatzteil austauschen.

Denn wie jedes andere Material unterliegt auch die Gummidichtung mit der Zeit dem Verschleiß. Der Austausch ist jedoch problemlos möglich, wenn der Ersatz die korrekten Maße aufweist. Wichtig sind vor allem die Nuttiefe und die Nutbreite, wenn die neue Dichtung in das alte Fenster oder die Tür passen soll.

 

Auf die genaue Passung kommt es an


Die Konstruktion einer Nut unterliegt gewissen Richtlinien, die ihre Gestaltung bestimmen. Die Tiefe und die Breite bei einer bündigen Abdichtung stehen deshalb in einem Verhältnis von 1:1 bis maximal 2:1. Die Vertiefung darf also höchstens doppelt so tief sein wie ihre Breite, und mindestens haben Tiefe und Breite das selbe Maß.

Außerdem muss die Form des Dichtmaterials optimal zur Vertiefung des Werkstücks, der Tür oder des Fensters, passen. Beim Einsetzen sind unbedingt Lufteinschlüsse zu vermeiden, weil sie die Funktion der Abdichtung beeinträchtigen. Auch wenn die Einschlüsse oberflächlich nicht erkennbar sind, weil sie sich im unteren Bereich der Passung befinden, bewirken sie Undichtigkeiten.

Die beschriebenen Komponenten für die Aufnahme des Dichtmaterials sitzen im Fenster- bzw. Türflügel, die mit einer Falz ausgestattet sind. Unter diesem Fortsatz versteht man einen Absatz oder auch eine Kante. Besser bekannt ist der Begriff bei der Faltung von Gegenständen, etwa von Blechen an Fahrzeugen. Bei einer Haustüre ist die Türfalz im allgemeinen in L-Form ausgeführt, die entlang des Türblatts verläuft. Ihr gegenüber verläuft die Gegenfalz im Blendrahmen, und beide Formen setzen passgenau aufeinander auf.

 

Die Auswahl des passenden Dichtungsprofils

Damit aber die Dichtungen an den Fenstern in die vorgesehenen Nut-Vertiefungen eingedrückt werden können, ist ein weiteres Merkmal der Dichtungskomponente wichtig. Wir haben oben die Breite des Stegs beschrieben, der als verjüngter Teil des Dichtelements in die Nut-Aufnahme eingedrückt wird. Nun kommen wir zum Dichtungsfuß als unterem Teil, der einem Dreieck ähnelt und für den nötigen Halt des Elements sorgt. Außerdem verhindert er, dass sich die Abdichtung aus der Vertiefung löst. Bei einer Stegbreite von 2,8 bis 3,2 Millimeter sollte der Dichtungsfuß zwischen 3,5 und 4,0 Millimeter betragen.

 

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