Soforthilfe bei Schimmelbefall - was tun bei nasser Fensterdichtung?

Wenn die kalte Jahreszeit beginnt, strapazieren Regen, Eis und Wind Ihre Fenster. Aber auch die Luftfeuchtigkeit von innen ist ein Risiko. Wenn sich an Ihrer Fensterdichtung Schimmelbelag gebildet hat, deutet das auf eine zu hohe Luftfeuchtigkeit hin. Zunächst ist das meist an der Dichtung zu erkennen. Die Ursache dafür ist, dass in unmittelbarer Nähe der Fenster eine geringere Temperatur herrscht und Feuchtigkeit an den Scheiben herabläuft.

 

Die Gefahren durch Schimmel

Schimmel in der Wohnung stellt ein erhebliches Risiko für die Gesundheit von Mensch und Tier dar. Zudem kann auch die Bausubstanz Ihrer Wohnung erheblichen Schaden nehmen, wenn sich erst einmal Schimmelpilz in den Räumen breitgemacht hat. Daher ist es von erheblicher Bedeutung, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen.

 

Was kann ich vorbeugend tun?

Um einer Schimmelbildung an den Fenstern vorzubeugen, sollte die Luft zwischen Innenräumen und Außenbereich regelmäßig ausgetauscht werden. Gründliches Lüften ist besonders nach dem Baden, Duschen, Kochen und auch Abwaschen zu empfehlen. Wenn Sie Wäsche in der Wohnung aufhängen, sollte ebenfalls gelüftet werden. Lüften Sie am täglich mehrmals, indem Sie die Fenster vollständig öffnen und erst nach etwa 10 Minuten wieder schließen. Um die Feuchtigkeit der Luft zu kontrollieren, eignet sich ein Hygrometer.   

Der Feuchtigkeitswert in Innenräumen sollte 60 % nicht übersteigen, denn sonst besteht eine höhere Gefahr für Schimmelbildung. Wichtig ist zudem, dass die Raumluft im Winter nicht kälter als 20° C wird, denn sonst kann die Atemluft an den Fenstern kondensieren und für zusätzliche Schimmelgefahr sorgen. Zu große Sparsamkeit beim Heizen kann also schnell teuer werden und schädlich für die Gesundheit sein.

Was tun bei nasser Fensterdichtung?

Sie haben sich unsere Lüftungstipps zu Herzen genommen und haben dennoch beschlagene Fensterscheiben? Damit die Abdichtung nicht schimmelt, sollten Sie diese und auch das Fenster regelmäßig prüfen und gegebenenfalls abtrocknen. Verwenden Sie dazu ein normales Fenstertuch oder einen Gummiabzieher aus Ihrem Putzschrank.   

 

 

Fensterabdichtung wechseln

Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Fenster nicht mehr dicht sind, kann die Abdichtung hinüber sein. Das ist leicht zu prüfen, indem Sie eine brennende Kerze vor das Fenster stellen und die Flamme beobachten. Durch Zugluft und mangelhafte Dichtungsleistung kann es zu erhöhten Heizkosten kommen. Prüfen Sie die Innentemperatur im Verhältnis zur Außentemperatur.

Bei einem nur geringen Temperaturunterschied ist es wahrscheinlich, dass die Abdichtung nicht mehr richtig funktionier und ausgetauscht werden sollte. 

Unser Expertenteam ist Ihnen gerne beim Austausch Ihrer Dichtung behilflich!