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Das sollten Sie beim Hauskauf alles beachten - 10 Tipps für Ihren Hauskauf

Günstige Infrastruktur, gepflegter Garten, guter Preis – die Ansprüche beim Hauskauf sind hoch – zurecht. Schließlich suchen Sie nicht irgendwelche vier Wände – Sie suchen die eigenen vier Wände. Doch keine Sorge: Mit unseren 10 Tipps wird die Suche nach dem Traumhaus bestimmt nicht zum Albtraum.

 

1. Eigenheim kaufen – die Lage

Sie ist das A und O beim Hauskauf – die Lage. Maßgeblich bestimmt sie über Kaufpreis und Wiederverkaufspreis.

Ideal ist eine ruhige Position fernab vom Straßen- und Getriebelärm. Trotzdem aber sollte das Haus nicht ab vom Schuss liegen. Im Gegenteil: Nahegelegene Arztpraxen, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kitas und öffentliche Verkehrsmittel sind Gold wert.

2. Der bauliche Zustand – vom Dach bis zur Fensterdichtung

Auf den ersten Blick ist das Haus umwerfend? Aber Vorsicht, der Schein trügt. Oft hat das Objekt versteckte Mängel – zum Beispiel eine miserable Dichtung. Am besten lassen Sie einen Fachmann drüberschauen. Ein Gutachter oder Sachverständiger sieht so einiges, was dem Laien entgeht – zum Beispiel eine mangelhafte Türdichtung oder Fensterdichtung.

3. Hausbesichtigung bei Tageslicht

Lassen Sie sich nicht auf nächtliche Besichtigungen ein. Bei Tageslicht sieht die Sache gleich ganz anders aus. Hier können sich kleine Mängel wie Schimmelecken im Bad, eine schlechte Türdichtung oder Kratzer im Parkett nicht so leicht verstecken.

4. Nur Werktags-Besichtigungen

Samstagmorgen ist es fast überall ruhig und entspannt. Doch dann das böse Erwachen: Montagabend ist der Straßenlärm plötzlich unerträglich. Ersparen Sie sich unschöne Überraschungen und nehmen Sie das Wunschobjekt nur werktags unter die Lupe.

5. Der Energieausweis

Verlangen Sie vom Verkäufer einen gültigen Energieausweis. Steht die Ampel nämlich auf Gelb oder Rot, fallen womöglich bald Modernisierungskosten für Heizung und Dichtung an.

6. Um- und Ausbau möglich?

Das Haus ist schön, aber leider zu klein? Keine Sorge: Nach einer fachkundigen Renovierung ist das Platzproblem vom Tisch. Die Frage ist nur: Ist die Sanierung erlaubt? Finden Sie es heraus und informieren Sie sich beim Bauamt über Ihre gestalterischen Möglichkeiten.

7. Finanzielle und rechtliche Altlasten

Vor dem Kaufabschluss werfen Sie lieber einen Blick ins Grundbuch. Beim Grundbuchamt kommen finanzielle und rechtliche Altlasten ein für alle Mal ans Tageslicht. Gibt es etwa Grundschulden oder Beschränkungen für das Grundstück?

8. Kaufpreise vergleichen

Ihr Traumhaus kostet ein kleines Vermögen? Geht das mit rechten Dingen zu? Am besten machen Sie sich online oder beim Immobilienmakler Ihres Vertrauens über die aktuellen Kaufpreise in der Wunschregion schlau – sicher ist sicher.

9. Rendezvous mit dem Nachbarn

Eine harmonische Nachbarschaft ist Gold wert. Umso mehr lohnt sich vor dem Kauf ein kurzes Treffen mit den Nachbarn. Mit wem haben Sie es zu tun? Und kommen Sie auf einen gemeinsamen Nenner?

10. Kaufvertrag prüfen

Die Entscheidung ist gefallen: Ein Eigenheim bauen ist nicht das Richtige für Sie. Sie kaufen lieber einen Bestand. Jetzt geht es an den Kaufvertrag. Doch immer mit der Ruhe: Sehen Sie sich die Dokumente in Ruhe durch, bevor Sie zum Stift greifen. Wichtig: Der Entwurf muss spätestens zwei Wochen vor Notartermin bei Ihnen eintreffen. Nur so bleibt noch genug Zeit für Änderungen.