Was Sie über Fenster- und Türdichtungen wissen sollten

Fenster- und Türdichtungen: So finden Sie die richtige Dichtung 

Tür- und Fensterdichtungen verschleißen und müssen nach einigen Jahren ausgetauscht werden. Idealerweise geschieht dies im Rahmen einer Renovierung oder Sanierung. Je nach Hersteller finden Sie vorkonfektionierte Dichtungen mit Ecken oder Meterware, die in den Fensterrahmen eingepasst wird. Die Hauptfunktion einer Fensterdichtung ist der Kälteschutz. Sie schützt aber auch vor Lärm.

Nach Jahren können Dichtungselemente spröde werden und nicht mehr richtig schließen. Undichte Bereiche führen zu einem erhöhten Energieverbrauch und sollten so schnell wie möglich beseitigt werden. Mit hochwertigen, passgenauen Dichtungselementen können Sie bis zu 30 % Energie einsparen.

 

Dichtungen für Holzfenster: Das perfekte Material heißt TPE  

Hochwertige Kunststoffdichtungen für Haustüren und Fenster aus Holz bestehen heute meist aus TPE. Der hierfür verwendete Typ nennt sich Flügelfalzdichtung. Thermoplastische Elastomere enthalten keine Weichmacher, sind UV-stabil und vertragen wasserbasierte Lacke und Acryllasuren. Der Werkstoff ist Standard in der Möbelindustrie und eignet sich auch für Temperaturen von -40 °C. Das Material kann leicht eingefärbt werden und ist thermisch beständig.  

Wichtige Merkmale einer Fenster- oder Türdichtung: Steg und Fuß  

Damit eine Dichtung ihre Aufgabe erfüllen kann, muss sie in die vorgesehene Nut am Fenster gedrückt werden. Deshalb braucht sie die richtigen Maße. Der Fuß gibt der Dichtung ihren Halt, der Steg verjüngt sich nach oben und wird in die Dichtungsnut des Fensters geklemmt. Ist die Nut eines Fensters beispielsweise 3 mm breit, sollte der Steg zwischen 2,8 und 3,2 mm breit sein. In diesem Fall liegt die ideale Fußbreite zwischen 3,5 und 4 mm.  Moderne Spezialdichtungen können für alle Fenster mit Anschlagdichtung verwendet werden. Entscheidend für die Dichtigkeit ist ihre Profilgeometrie. Vor dem Austausch einer Fenster- oder Türendichtung muss daher genau gemessen werden. Zur Orientierung hilft auch ein Querschnitt der vorhandenen Fensterdichtung.