Stahlzargendichtung einbauen - DIY Anleitung und was Sie umbedingt beachten sollten

Die Stahlzargendichtung wechseln – so wird’s gemacht  

In regelmäßigen Abständen sollten die Dichtungen an Stahltüren ausgewechselt werden. Eine Tätigkeit, die in wenigen Schritten ebenso schnell wie mühelos gelingt. Doch worauf ist dabei eigentlich zu achten, um die isolierenden und schalldämmenden Eigenschaften der Dichtung zu erhalten?  

Notwendige Vorarbeiten  

Im Regelfall wird eine Stahlzarge ab Werk mit einliegenden Dichtungen geliefert. Bei der ersten Sanierung ist es daher erforderlich, den vorhandenen Kunststoff zu entfernen. Dafür genügt es, mit einem stumpfen Gegenstand oder dem Finger in die Nut zu fahren – die ersten Millimeter des Gummis lösen sich von selbst. Die Einlage kann jetzt mühelos herausgezogen werden – Zargendichtungen werden nicht verklebt. Die nunmehr leere Fuge wird anschließend mit einem Handbesen gesäubert, da sich in ihr über die Jahre Staub ansammeln kann. Weist die gefräste Nut einen Grat auf, wird dieser entfernt.  

 

Vorbereiten der Dichtung  

Vielfach wird im Rahmen der Renovierung nun direkt die Zargendichtung eingesetzt. Das ist durchaus möglich, erschwert den gesamten Vorgang jedoch spürbar. Kommen weiche Kunststoffe als Einsatz in Betracht, so werden diese zuvor einige Minute in spülmittelhaltigem Wasser eingelegt, um sie auf diese Weise biegsamer werden zu lassen. Wer dagegen thermoplastische Elemente als Stahlzargendichtung verwendet, muss sie – meist mit einem Heißluftgerät – zuvor leicht erwärmen, um auch hier die Flexibilität zu erhöhen und dadurch die gewünschte Formbarkeit gemäß der vorhandenen Fugen zu gewährleisten. Ein Aufwand, der kaum fünf Minuten umfasst.  

Das Einsetzen bereitet keine Probleme  

Allgemein gilt: Weiche Dichtungen werden als Rolle, starre Dichtungen als Stäbe geliefert. Wurde die Stahlzarge nach dem Entfernen der alten Kunststoffe leicht gesäubert, so können der Gummi und die thermoplastischen Elemente mühelos eingesetzt werden. Dabei ist es egal, ob der Handwerker mittig mit dem Einlegen beginnt oder ob er dafür die obere oder untere Seite der Fuge wählt. Das flexible Material wird einfach in die Nut gedrückt und an deren Ende passend zugeschnitten. Die Dichtungen werden somit nicht um Kanten herum verlegt.  

Die Haltbarkeit erhöhen  

Für die Dichtung kommen im Regelfall Kunststoffe zum Einsatz, die dem Licht und der Luft weitgehend schonungslos ausgesetzt sind. Insbesondere weiche Gummimischungen neigen daher bereits nach wenigen Monaten zur Bildung von Poren und Rissen, durch die Kälte und Feuchtigkeit eindringen könnten. Es lohnt sich daher, die zuvor eingesetzte Stahlzargendichtung anschließend leicht einzufetten. Oft kommt dabei tierisches Talg zu Verwendung. Aber auch ein Tropfen Pflanzenöl kann auf ein Tuch gegeben werden, um damit den Kunststoff einmal grob zu benetzen. Das Material bleibt nun längere Zeit flexibel und muss seltener ausgetauscht werden.